Wilfried Ganguin
Ich möchte Ihnen meine Person und meine Arbeit im Stadtrat Rotenburg (Wümme) vorstellen.
Geboren 1952 in Lehrte bei Hannover
Vater von 3 Kindern und Opa eines Enkels.
Lebe und wirke seit 1956 in Rotenburg.
Bin gelernter Sanitärinstallateur und Bauklempner.
Meine berufliche Tätigkeit erstreckt sich z.Z. als Anleiter in zwei Projekten für Langzeitarbeitslose, Kaufhaus „KARO“ Rotenburg sowie im Projekt „INTRO“ auf dem Heimathausgelände Rotenburg. Beide Projekte werden unter dem Dach des Herbergsverein Lüneburg „Wohnen&Leben e.V“ betrieben.
Seit dem Jahr 2005 Mitglied der Partei DIE LINKE. (ehemals WASG ).Das Jahr, in dem dieHartz IV-Gesetze vielen Bürgern das Leben zusätzlich zu erschweren begann.
z.Z. 1. Vorsitzender des Kreisverbandes Rotenburg ( Wümme ) - Partei DIE LINKE.
Ab 03.11.2011 Mitglied für DIE LINKE. im Stadtrat Rotenburg ( Wümme)
Schwerpunkt meiner politischen Arbeit ist unter anderem die Arbeits- und Sozialpolitik vor Ort für alle Bürger, die hier zu Hause sind oder hier ihr Zuhause gefunden haben!
Warum?
Die soziale Schieflage hat mit den arbeits- und sozialpolitischen Fehlentscheidungen der letzten Jahre(Agenda 2010) von SPD, GRÜNE, CDU und FDP, für viele Bürgerinnen und Bürger eine nie gekannte Dimension erreicht! Zu ihren politischen Fehlentscheidungen gehören auch die Milliarden, die sie den notleidenden Banken hinterher geschmissen haben! Außerdem die Aufgabenumverteilung vom Bund auf die Kommunen, ohne diese ausreichend mit den nötigen Finanzen auszustatten. Der hemmungslose Verkauf von kommunalem Tafelsilber, wie Stadtwerke, Krankenhäuser und Vieles mehr, haben dazu geführt, dass die Gestaltungsmöglichkeiten der Kommunen im Sinne unserer Bürger immer weiter eingeschränkt wurden!
Nicht zuletzt deshalb erleben Bürgerinnen und Bürger und deren Kinder und Enkeln, die von ALG II, aufstockender Leistung oder Armutsrente leben müssen, Ausgrenzung im kommunalen und sonstigen gesellschaftlichen Leben.
Im Einzelnen ist die Ausgrenzung erfahrbar in folgenden Bereichen:
- Bildung und Kultur
- Gesundheitsvorsorge und - versorgung
- angemessener Wohnraum und bezahlbare Versorgung mit Energie
- Mobilität
- Leiharbeit im Unterschied zum Stammpersonal (ungleicher Lohn für gleiche Arbeit)
- keine ausreichend bezahlte Arbeit, dafür Ehrenämter ohne Aufwandsentschädigung
Darüber hinaus erleben die ausgegrenzten Menschen, wie sie mit Hilfe der Hartz IV-Gesetze in nichts bringende Maßnahmen und in Leiharbeit unter Androhung von Sanktionen gezwungen werden. Dieses geht gerade bei älteren Erwerbslosen einher mit der Gewissheit, aus ihrer Armut in die Altersarmut geschickt zu werden.
Was kann ich hier im Rat der Stadt Rotenburg für die notwendigen Veränderungen tun?
Auf Grund der Sitzverteilung im Rat der Stadt Rotenburg kann ich mich nur beratend, ohne Stimmrecht, in einem Ausschuss mit meiner Arbeit einbringen. Dieses wird mich aber nicht davon abhalten, meine/unsere politischen Vorstellungen von linker Kommunalpolitik (s. unser Kommunal - Wahlprogramm 2011) durch Anfragen und Anträge deutlich heraus zu arbeiten. Mein roter Faden für die politische Arbeit in unserer Kommune ist und wird sein:
- Politik muss von unten nach oben transportiert und umgesetzt werden! Nicht umgekehrt!
z.B. durch Bürgerentscheid, für mehr Mitsprache beim kommunalen Haushalt! - Politik muss für die Bürger da sein! Nicht umgekehrt! Ein Umdenken auf beiden Seiten ist für mich eine Grundvoraussetzung, damit Bürgerwille an erster Stelle steht!
- Politik muss transparent und verständlich für alle Bürger gestaltet werden!Nicht verkompliziert und im Geheimen!
- Politik hat die Pflicht, dafür Sorge zu tragen, dass jedem Bürger ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden kann!
Ich möchte jede Bürgerin und jeden Bürger bitten, mich bei meiner Arbeit im Stadtrat Rotenburg, durch Vorschläge, Fragen und Kritik, zu unterstützen.
Erreichen können sie mich unter: w.ganguin@web.de
